Juden in Schotten und Einartshausen

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Das Buch enthält auf 272 Seiten im Format A4 (Broschur) Familienbücher für die bis 1942 in Schotten und Einartshausen lebenden Einwohner jüdischen Glaubens. Bryan Knobloch in Haifa in Israel, ihm wurde das Buch gewidmet, fotografierte im CAHJP in Jerusalem zahlreiche wichtige Dokumente, durch deren Auswertung die Lücken in der Überlieferung des Archivs in Schotten geschlossen und die Familiengeschichte der Schottener Juden bis in das 17. Jahrhundert ausgedehnt werden konnte. Monica Kingreen beschäftigt sich in einem längeren bebilderten Aufsatz mit dem Schicksal der Einartshausener und Schottener Holocaustopfer. Die in beiden Orten lebenden jüdischen Familien wurden nach verschiedenen Quellen in zwei getrennten Familienbüchern rekonstruiert und miteinander verbunden. Auf über 200 Fotos sind Personen, Familienanzeigen, Häuser und Dokumente abgebildet. Eingearbeitet wurden auch Erwähnungen von Personen aus Schotten und Einartshausen in anderen früher veröffentlichten Familienbüchern. Der umfangreiche Anhang enthält Abschriften wichtiger Archivalien, Bevölkerungslisten, Informationen, Fotos und Pläne zur Synagoge in Schotten, Zusammenstellungen zur Anzahl der jüdischen Einwohner in beiden Orten, über die Vorsänger und Lehrer, Eheverträge, Transkriptionen von Dokumenten aus dem CAHJP in Jerusalem und den Bericht einer mutigen Frau in Schotten, die beim Pogrom 1938 einen jüdischen Vater und seine Tochter versteckte und so vor Misshandlungen schützte. Das Buch enthält auch zahlreiche Fotos von Personen, die in früher veröffentlichten Familienbüchern erwähnt wurden, deren Fotos aber erst später bei Nachforschungen im Internet gefunden oder von Nachfahren aus den USA und Groß-Britannien zur Verfügung gestellt wurden. Ausführliche Register beschließen das Buch.

Veröffentlicht wurde das Buch von der Ernst-Ludwig Chambré Stiftung in Lich. Erhältlich ist es in den Buchhandlungen in Schotten, Laubach und Butzbach und beim Autor.

Siehe hierzu auch den Aufsatz: Die Vorfahren des Heyum Bauer in Leihgestern aus Schotten und den Nachtrag Arno Stern in Paris, Sohn von Isidor Stern aus Schotten.

The book contents the reconstructed families of the Jews in Schotten and the Jews in Einartshausen. Every chapter of the report about Heyum Bauer’s ancestors has an English summery, written by Bryan Knobloch in Haifa in Israel.